MARTÍN FIERRO FÜR STUDIERENDE · LA VUELTA DE MARTÍN FIERRO · 1879
Gesang XVII Nach dem Tod: Nachbarn, Gerümpel und verlorenes Erbe
Studienblatt auf Deutsch, immer neben dem Originalgedicht von José Hernández zu lesen.
Was geschieht in Gesang XVII?
Der Junge ruft den alcalde, der mit Nachbarn kommt. Alle erinnern sich an Vizcachas Diebstähle und Streitereien. Der alcalde durchsucht seine Sachen und findet einen Haufen Plunder und abgenutztes Sattelzeug, das der Junge unter Aufsicht eines Testamentsvollstreckers erben könnte. Doch der Junge denkt an die Kühe seiner Tante: Das Erbe, das ihm zustand, wurde ihm nie zurückgegeben.
Originalverse: 3 Stellen zum Studium
Die Strophen stammen aus dem Originaltext, ohne Modernisierung. Die Erläuterungen dieser Seite sind eine Deutung, keine Übersetzung.
Le cobré un miedo terribledespués que lo vi dijunto;llamé al alcalde, y al puntoacompañado se vinode tres o cuatro vecinosa arreglar aquel asunto.
Luego comenzó el alcaldea registrar cuanto había,sacando mil chucheriasy guascas y trapos viejos,temeridá de trebejosque para nada servían.
"¡Bendito Dios!", pensé yo,"Ando como un pordiosero,y me nuembran herederode toditas estas guascas.¡Quisiera saber primerolo que se han hecho mis vacas!"
Figuren und Stimmen
Der jüngere Sohn; der alcalde; die Nachbarn.
Themen
Erbe und Unrecht; die Gemeinschaft als Gericht; bitterer Humor.
Die Wörter des Gesangs
- alcalde
- örtliche Obrigkeit
- albacea
- Testamentsvollstrecker
Fragen für Studium und Diskussion
- Was findet man unter Vizcachas Sachen?
- Warum denkt der Junge an das Erbe seiner Tante?
- Wie kritisiert der Gesang die örtliche Justiz?
Stützen Sie Ihre Antworten auf Stellen aus dem Originalgesang. Mehrere Deutungen können gültig sein, wenn sie auf Text und Kontext beruhen.
Quelle
José Hernández, La vuelta de Martín Fierro (1879), Gesang XVII, nach dem strukturierten Originaltext der Website. Zusammenfassung, Analyse und Fragen: didaktischer Kommentar der Redaktion von MARTINFIERRO.ORG, keine Erläuterungen des Autors.